Der Skat
Das Reizen zu gewinnen heißt: zwei verdeckte Karten liegen vor dir, der Skat. Was du damit machst, aufnehmen oder liegen lassen, entscheidet über das ganze Blatt, bevor überhaupt ein Stich gespielt wird.
Lies die offizielle Regel zum Skataufnehmen und zu Handspielen.
Herz-Sieben und Schellen-Acht: null Augen zusammen, sie wandern verdeckt als neuer Skat zurück.
Den Skat aufnehmen
Die meisten Blätter werden mit einem Blick besser. Nimm die zwei Karten auf und drück deine zwei schwächsten wieder ab: die abgedrückten Karten zählen am Ende trotzdem zu deinen Augen, obwohl sie niemand spielt.
Auf Grand hoffen
Manchmal fehlt einem Blatt nur der richtige Skat zu einem deutlich stärkeren Grand, als die Karten allein hergeben. Aufnehmen ist hier keine Verbesserung eines Farbspiels, sondern eine Wette darauf, was die zwei verdeckten Karten aus deinen Buben machen.
Farbspiel-Hand
Sechs oder mehr feste Trümpfe reichen, um ganz auf den Skat zu verzichten. Der Gewinn ist ein höherer Spielwert; der Preis ist, blind anzusagen, ohne je zu erfahren, was in den zwei Karten lag.
Grand-Hand
Genug sichere Stiche unter deinen Buben und den hohen Karten der Beifarben, und Grand lässt sich auch ohne den Skat als Hand ansagen. Es ist dieselbe Rechnung wie bei der Farbspiel-Hand, aber der Grundwert des Grand ist schon hoch, also kostet ein blinder Einsatz mehr, wenn er danebengeht.
Null-Hand
Null-Hand heißt, jeden Stich zu verlieren, ohne die Hilfe der zwei Skatkarten. Das lohnt sich nur, wenn das Blatt für sich schon sicher ist: nichts Offenes, womit ein Gegenspieler dir einen Stich aufzwingen könnte.
Was du abdrückst
Nach dem Aufnehmen drückst du deine zwei schwächsten Karten ab: die, mit denen du im Spiel ohnehin nichts holst. Ihre Augen zählen so oder so für dich, sobald sie liegen, also bleibt nur die Frage, welche zwei du nie gebraucht hättest.